
Barrio de Santa Cruz: Was vom Judenviertel Sevillas wirklich übrig ist
Ein Mauerstück, drei Kirchen, die Synagogen waren, eine Mikwe unter dem Boden und ein nie ausgegrabener Friedhof. Die ehrliche Liste — was belegt ist und was nicht.
4 Artikel aus dem Archiv der Casa Sefardí.

Ein Mauerstück, drei Kirchen, die Synagogen waren, eine Mikwe unter dem Boden und ein nie ausgegrabener Friedhof. Die ehrliche Liste — was belegt ist und was nicht.

Drei Gebäude, die in anderthalb Jahrhunderten zweimal die Religion wechselten. Heute sind sie Kirchen, und nur eines bewahrt Reste dessen, was es war.

Drei Monate, um sich taufen zu lassen oder zu gehen. Rund fünfzigtausend Menschen gingen in Sevilla an Bord, und mit ihnen ging das Kastilische, das zu Ladino werden sollte.

Jahre des Predigens, ein Überfall und drei Schicksale: sterben, gehen oder sich taufen lassen. Das Jahr, das das Viertel neu machte.