Casa Sefardí · Sevilla · Virtuelles Museum

Eine Geschichte, so gewaltig wie unbekannt.

Casa Sefardí ist ein Projekt zur jüdischen Geschichte Sevillas, das vorerst online lebt. Sechs Räume zum langsamen Durchschreiten, zweitausend Jahre sephardisches Gedächtnis — von jedem Ort der Welt.

Die Sammlung betretenDas Judenviertel

2. Jh.

Die erste jüdische Spur in der Baetica

6

Räume der Sammlung

1492

Das Jahr der Vertreibung

50.000

Stachen aus dem Hafen von Sevilla in See

Was Sie erwartet

Das Judenviertel

Entstanden nach der Eroberung von 1248 zwischen Santa Cruz und San Bartolomé: die ummauerte Anlage, ihre drei Synagogen und der Friedhof, der noch immer unter den Murillo-Gärten liegt. Fast nichts steht mehr; das Gedächtnis schon.

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Die Sammlung

Sechs Räume erzählen die Geschichte von den römischen Ursprüngen bis heute: das Leben im Viertel, seine großen Namen, die Inquisition und die lange Reise des sephardischen Erbes.

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Die Führungen

Geführte Spaziergänge durch das jüdische Sevilla: die Puerta de la Carne, Santa María la Blanca, das Castillo de San Jorge. Die ganze Stadt ist der letzte Raum des Museums.

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Der Ort

Ein Garten über dem Gedächtnis

Unter den Murillo-Gärten, unter den Schritten derer, die sie durchstreifen, ruht noch immer die Nekropole des Viertels: entdeckt wurde sie bei den Bauarbeiten in der Calle Cano y Cueto, und großenteils wurde sie nie ausgegraben. Hier ist diese Geschichte noch gegenwärtig — auch wenn man sie nicht mehr sehen kann.

Plan des Judenviertels von Sevilla: die ummauerte Anlage, die drei Synagogen der aljama, der jüdische Friedhof außerhalb der Mauer und die dokumentierten Grabfunde.Murillo-GärtenSan BartoloméSanta María la BlancaSanta CruzJüdischer FriedhofUmmauertes JudenviertelSynagogeFriedhof und Grabfunde
„Die Stadt Isbilya, das Haupt von ganz Sepharad.“
— Hebräische Grabinschrift König Ferdinands III., Kathedrale von Sevilla, 1279.